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Studieren in den USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika stellen für viele Studierende einen Traum dar. Nach der Vorlesung durch San Francisco schlendern? Ein Studium so weit entfernt wirkt jedoch wie ein unüberwindbares Hindernis. Sucht man nach Informationen über ein Studium in den USA erhält man zahlreiche Quellen mit einer Flut an Informationen. Doch wo beginnt man? Was ist der richtige Weg? Wie studiere in ich den USA?

Das Bildungssystem in den USA ist komplexer als das Deutsche und wirkt auf den ersten Blick recht unübersichtlich. Doch schon mit wenigen Minuten kann man sich einen groben Überblick verschaffen. Ein Studium in Amerika dauert in der Regel vier Jahre und ist mit dem Bachelor gleichzusetzen. Der „Master“ in den USA dauert noch einmal zwei Jahre. Die Bezeichnungen unterscheiden sich auch von den deutschen Begrifflichkeiten. So wird der Bachelor dort als undergraduate studies und der Master als graduate studies bezeichnet. Befindet man sich noch in den undergraduate studies, hat man die Möglichkeit seine Fächerbelegung weit zu fächern. Die Studierenden legen sich hier noch nicht auf eine konkrete Spezialisierung fest. Erst in den graduate studies nimmt man sich einen speziellen Fachbereich vor und lernt diesen ausführlich.

Wie ein Studium in Amerika genau abläuft, erfährst hier.

Studieren in den USA

Skyline New York

Inhalt

Bewerbung und Zulassung an einer amerikanischen Universität

Studiengebühren in den USA

Finanzierung eines Studiums in Amerika

Bewerbung und Zulassung an einer amerikanischen Universität

Viele Mythen ranken sich um die Zulassungsprozesse amerikanischer Universitäten. Grundsätzlich hat man zwei Möglichkeiten in den USA zu studieren:

  1. Ein Auslandssemester
  2. Ein volles Studium in Amerika

Möchte man ein Auslandssemester in den USA absolvieren macht es Sinn sich an der aktuellen Hochschule über Partnerschaften mit amerikanischen Unis zu informieren. So kommt man am leichtesten an den begehrten Studienplatz. Es ist auch sinnvoll, sich direkt nach einem Austauschprogramm umzusehen, da dir hier viele Dinge von der Uni oder Organisation abgenommen werden. Zusätzlich dazu, erhältst du wahrscheinlich finanzielle Vorteile oder sogar konkrete finanzielle Unterstützung.

Möchtest du dich für einen Austauschplatz bewerben, kannst du das in der Regel bei deiner deutschen Universität oder bei dem Austauschprogramm direkt machen.
Für eine Bewerbung benötigst du folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben (in Englisch)
  • Dein Bewerbungsformular (meist auf der Website deiner Uni oder dem Austauschprogramm zu finden)
  • Empfehlungsschreiben von (mindestens) zwei Professoren
  • Notenspiegel
  • Eventuell das Zertifikat eines Sprachtests
  • Eventuell deinen Reisepass

Achte darauf, dich rechtzeitig zu bewerben, da viele amerikanische Universitäten lange Fristen im Voraus haben. Du solltest dich hier auf ein langes Zulassungsverfahren einstellen.

Falls dir ein volles Studium in den Vereinigten Staaten vorschwebt, gilt es andere Vorgaben zu beachten.
Grundsätzlich solltest du dich auf jeden Fall an mehreren Universitäten bewerben. Die Wahrscheinlichkeit abgelehnt zu werden ist hoch. Nicht alle Hochschulen haben Plätze für ausländische Studenten und falls doch sind diese meist sehr begehrt. Du solltest Wert auf eine ausdrucksstarke Bewerbung legen. Auch darfst du nicht vergessen, dass dein Abitur-Zeugnis vielleicht nicht von der Universität anerkannt wird. Darüber kannst du dich aber im Vorhinein bei der Universität erkundigen. Viele Hochschulen in Amerika suchen das „gewisse Etwas“. Sie wollen daher sehen, was du auf dem Kasten hast. Einige Unis bevorzugen Bewerber, welche sich sportlich sehr engagieren, andere legen Wert auf ehrenamtliche Tätigkeiten. Informationen über diese Präferenzen findest du ebenfalls auf der Website der jeweiligen Hochschule.

Bitte achte auch hier auf eine Einhaltung aller Fristen und eine frühzeitige Abgabe aller wichtigen Dokumente.

Studiengebühren in den USA

Universitäten in Amerika sind nicht staatlich organisiert. Das heißt sie handeln wie Unternehmen, welche wirtschaftlich denken und Umsatz generieren müssen. Das System lässt sich am ehesten mit privaten Hochschulen in Deutschland vergleichen. Grundsätzlich solltest du mit Kosten in Höhe von 2.000 und 35.000 Dollar pro Jahr rechnen. Schlussendlich sind die Gebühren von Uni zu Uni unterschiedlich. Je angesehener die Hochschule, desto höher die Gebühr. Studierst du im Rahmen eines Austauschprogramms in Amerika zahlst du oftmals keine Gebühren. Das solltest du den amerikanischen Studierenden jedoch nicht unter die Nase reiben, da dies dort oft als ungerecht empfunden wird.

Finanzierung eines Studiums in Amerika

Ein Studium in den USA ist nicht günstig. Das solltest du im Hinterkopf bewahren. Es kommen einige Kosten auf dich zu, welche schon bei dem Flug beginnen. Doch es gibt einige Wege um an finanzielle Unterstützung zu gelangen.

Stipendien

Es gibt zahlreiche Stipendien für junge Menschen welche in den USA studieren wollen. Wir haben für dich einige zusammengestellt:

  • Fulbright Stipendium
  • Stipendien des DAAD
  • Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes

Auslands-Bafög

Neben den Stipendien besteht die Möglichkeit Auslands-Bafög zu beantragen. Dieses richtet sich nach der finanziellen Situation der Familie. Auch wenn du kein normales Bafög bekommst, solltest du versuchen einen Antrag zu stellen. Die Grenzen für das Auslands-Bafög liegen meist höher. Sieh dir auch unterschiedliche Städte an, ein Leben in San Francisco beispielsweise ist vergleichsweise teuer.

Bildungskredite

Solltest du weder ein Stipendium noch das Auslands-Bafög ergattern können, besteht immer noch die Möglichkeit einen Bildungskredit aufzunehmen. Dieser wird von verschiedenen Banken angeboten und geht meist mit sehr niedrigen Zinsen einher. Du musst das Geld zwar zurückzahlen, musst dir aber keine Sorgen um horrende Zinsaufschläge machen.

Achtung: Bei der Planung deines Auslandsaufenthalts solltest du auch deine gesundheitliche Absicherung nicht außen vorlassen. Eine Auslandskrankenversicherung speziell für Studierende hilft dir da weiter.

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